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Vinni und Niko am anderen Ende der Welt

 
30Januar
2015

Auckland, Raglan und Northland

Nachdem wir die Jungs verabschiedet hatten, blieben noch wir zwei und Sven aus Röddenau, der die letzten Tage mit uns gereist ist. Wir wollten eigentlich direkt weiter nach Raglan an die Westküste fahren, jedoch trafen wir noch unsere alten Arbeitskollegen Anna und Bommel in Auckland. Anschließend besorgten wir uns spontan Karten für ein Konzert der Kasseler Band Milky Chance. Da wir bis zu diesem Freitag noch etwas Zeit hatten entscheiden wir uns nur etwas weiter an die Westküste zu fahren auf einen chilligen Campground. Wunderschön gelegen, somit wurde es mal Zeit für ein paar Tage entspannen nach den aufregenden Wochen mit den Jungs.

Whatipu Strand Whatipu Strand

Rechtzeitig zum Konzert fuhren wir wieder nach Auckland und checkten vorher in einem Campground in der Stadt ein.

Es war in jeden Fall für alle eines der besten Konzerte überhaupt, zur Krönung trafen wir um Anschluss noch ein Teil der Band und tranken ein paar Bier zusammen.

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Raglan. Eines der bekanntesten Surfer Hotspots in Neuseeland. Dort trafen wir dann auch Phillipp von unserer Zeit in Christchurch wieder. Raglan ist ein schöner Ort und der Campground ging auch voll klar. Die Wellen zum Surfen waren aber nicht so pralle, somit verbrachten wir einen Gammeltag am Strand und Vinni gab sein Surfbrett in Reparatur. Am nächsten Morgen entschieden wir uns für 2 Tage eine kleine Route südlich von Raglan zu fahren und anschließend zurück zu kehren.

Camplife

2 wunderschöne Falls und eine Natürliche Brücke sorgten für Zwischenstopps. Am Zweiten Abend fuhren wir an einen See und zogen wir auch endlich mal 2 Aale aus dem Wasser.

Marokopa Falls alle beisammen Angeln am See

Bommel verabschiedete sich von uns, da er weiter nach Australien flog. Dafür holte Sven dann aber Sabrina ab und wir verbrachten noch einige Tage in Raglan. Dort sind wir dann endlich mal richtig zum Surfen gekommen, da dort ein guter Strand zum Üben ist und die Bedingungen mitspielten. Wir machten schnell Fortschritte und daher hatten wir auch eine Menge Spaß dabei.

Strand Raglan Strand bei Raglan Region Raglan

Da Niko Ende Januar nach Australien fliegt wollten wir nach längerer Zeit mal wieder zu zweit das Northland bereisen. Daher fuhren wir wieder nach Auckland und anschließend weiter Richtung Norden. In den letzten Tagen haben wir wieder viel erlebt und gesehen. Da das Northland ein relativ schmaler Streifen ist, kann man ganz easy zwischen Ost und Westküste switchen. Einige Falls, Höhlen, Angeln und geile Strande zum Surfen standen auf dem Programm.

Surfen im Northland  Camp bei Dargaville Sonnenuntergang in Dargaville Ostküste bei Whangerei Caving mit zwei Engländern Rainbow Falls Rainbow Falls

Zudem waren wir auch am Cape Reniga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Dort ist auch der90 Miles Beach, wo jeder der bock am Strand rumfahren kann.

90 Miles Beach 90 Miles Beach

Fette Sanddünen luden zum Sandboarden ein, was wir uns natürlich auch nicht nehmen ließen. Sandboarden

Alles in Allem ein cooler gemeinsamer Abschluss, da das Wetter auch mitspielte, wie eigentlich schon den ganzen Sommer.

Grober Plan für die nächste Zeit. Niko travelt mit Samy einen Monat in Australien, Vinni bleibt weiterhin hier und wird sich im Laufe der Zeit mit alten Arbeitskollegen treffen und wahrscheinlich in der Gegend von Napier nochmal ein paar Wochen Arbeiten und auf gute Wellen zum Surfen hoffen.

Im März treffen wir uns wieder und dann schauen wir was passiert.

 

 

 

 

05Januar
2015

Roadtrip mit den Jungs aus der Heimat

Nun endlich war es soweit, es besuchten uns direkt 7 Freunde aus der Heimat. Wir starteten zusammen einen drei wöchigen Roadtrip durch Süd- & Nordinsel mit drei Vans.

Alles in allem haben wir übertrieben viel erlebt, viel zu viel um es in Textform zu verfassen! Deshalb gibt es einfach eine Art Bildergalerie mit ein paar Stichpunkten!

Südinsel:

Übersicht der Route

Tag 1: Ankunft in Picton

Empfang in Picton Und los geht der Roadtrip

beim ersten Stop bekamen wir direkt Robben zu Gesicht Robbe am chillen

Gruppenbild am Wasserfall bei Kaikoura Wasserfall bei Kaikoura

Unser erster Schlafspot Matze und Vinni sind am Abend nochmal zum Surfen raus

Tag 2: Kaikoura, Akaroa

   Wale schauen in Kaikoura ein Albatross ein paar Delphine Weiterfahrt nach Christchurch und Akaroa entlang des Touristdrives was ne Aussicht Sonnenuntergang bei Akaroa

Tag 3: Lake Tekapo, Lake Pukaki

Gruppenbild am Lake Tekapo Lake Tekapo Angelsession am Lake Pukaki Nachtcamp mit Lagerfeuer am Lake Pukaki

Tag 4/5: Queenstown

Tim, Vinni und Phil beim 134m Bungeejump  die anderen kletterten an diese schöne Aussicht Blick über die Gegend um Queenstown Gruppenbild bei Queenstown Vortrinken am Strand in Queenstown Katerbekämpfung im kalten See

Tag 6: Wanaka

Lake Wanaka Lake Wanaka  Lake Wanaka Lake Wanaka

Tag 7: Westcoast Teil 1, Fox Gletscher

Wasserfall Wasserfall Vinni am Duschen Verewigung auf einem Stein Sprung ins mega kalte Nass Sprung ins mega kalte Nass Fox Gletscher Fox Gletscher

Tag 8: Westcoast Teil 2, Franz Joseph Gletscher und Hokitika

Franz Joseph Gletscher Matze duscht unter einem Wasserfall Wasserfall bei Hokitika Wasserfall bei Hokitika Bluepools Bluepools am See bei Hokitika Pancake Rocks Pancake RocksKlippenspringen Klippenspringen

Tag 9/10: Motueka, Takaka und Wainui Falls

Wiedersehen mit der Motuekatruppe in Takakaauf dem Weg zu den Wainui Falls Wainui Falls die lieben Leute aus Motueka und Dodenau Abstecher zum Splitapple Rock Riesencamp in Motueka 

 

Nordinsel:

Nordinsel Route

Tag 11: Überfahrt auf die Nordinsel und Ankunft inWellington

Fährüberfahrt Feiern in Wellington

Tag 12: Weiterfahrt Richtung Mt. Taranaki

Chillen am Strand Kämpfen mit den Wellen Gruppenbild Frisbeesession Frisbeesession

Tag 13: Mt. Taranaki

Mt. Taranaki Wasserfall am Mt. Taranaki

Tag 14: Forgotten-World-Highway

Forgotten-World-Highway Forgotten-World-Highway Forelle Nr.1 Forelle Nr.2 Phil macht Feuer Zissel der alte Koch :D

Tag 15: Silvester in Taupo

Fluss am Campground natürliche Hotpools Silvester in Taupo Huka-Falls inTaupo

Tag 16: Über Rotorua zum Mt. Manganui

Mudpools in Rotorua Fußballsession am Mt. Manganui Matze am Surfen Dämmerung am Mt. Manganui

Tag 17: Coromandel

Hotpool buddeln Chillen im Hotpool Cove Cove

Tag 18: Hochseeangeln

aufm Kutter aufm Kutter Wasserfall Lookout unser Fang Episch

Tag 19: Ankunft und Abreise der Jungs in Auckland

Auckland Chillen im Park Auckland am Abend Abschiedsgruppenbild am Flughafen

15Dezember
2014

Abel Tasman National Park

Wir verbrachten ingesamt knapp 4 hammergeile Wochen in Motueka und pflückten weiterhin fleißig  Äpfel. Feierabends hangen wir durchgehend mit unsren Kumpels ab. Es war einer richtig gute Zeit!

  Working Crew Motueka Bester Spot! Steilküste Motueka

An unserem letzten Wochenende wurde es Zeit für den schon länger geplanten Great Walk im Abel Tasman Natinalpark. Basti, Justin, Chris, Dave, Richard und Anna wollten uns begleiten. Auf dem Programm standen erst 2 Tage Kajak fahren und am letzten Tag wandern. Die Nächte verbrachten wir in verschiedenen Campgrounds, die immer an einer wundereschönen Bucht gelegen waren. Am ersten Tag wurde es wetterbedingt zeitweise mal recht unruhig auf dem Meer aber anschließend hatten wir durchgehend bomben Sommerwetter. Alles im allem war es hammer geiles Wochenende wie die Bilder erahnen lassen.

Kajaking Abel Tasman Kajak Camp Abel Tasman

Kajaking Abel Tasman Kajaking Abel Tasman

Wandern Abel Tasman Abel Tasman Chillen nach´m Wandern im Abel Tasman Abel Tasman

04Dezember
2014

Westküste nach Nelson

Wir beschlossen Christchurch endlich zu verlassen und über die Westküste Richtung Norden nach Blenheim zu fahren ,um dort einen Job im Weinanbau zu bekommen. So zumindest der Plan. Wir verabschiedeten uns von Phillip und fuhren los in die Berge. Der so genannte Arthurs Pass führt auf schnellsten Wege von der Ostküste an die Westküste. Ist schon krass wir abwechslungsreich die Natur und das Klima hier auf der Südinsel ist. Vom frühlingshaften Christchurch fühlte es sich recht winterlich in den Bergen an.

Bevor wir an einem schönen Campground mitten im nirgendwo nächtigten schauten wir uns noch diese Limestones in Castle Hill an und probierten kurz unser Angelglück.

Limestones Campground Arthurspass

Am nächsten Tag stoppten wir zuerst in dem gleichnamigen Ort „Arthurs Pass“ und gingen zu den dortigen Devils Punchbowl Falls.

Devils Punchbowl Falls

Anschließend fuhren wir nach Hokitika an die Westküste und drehten dann noch eine Schleife an den Lake Kaniere, wo die wunderschönen Dorothy Falls auf uns warteten.

Hokitika Dorothy Falls

 

Am weiter nördlich gelegenen Campground „Nelson Greek“ lernten wir eine Gruppe deutscher Backpacker kennen. Bei einem lustigen Abend am Lagerfeuer beschlossen wir einen Teil der Truppe, nämlich Richard und Dave nach Nelson zu begleiten und uns dort Arbeit zu suchen.

Erster Abend mit den Jungs

Am nächsten Morgen ließ uns dann die Westküste ihre meist regnerische Seite spüren. Wir fuhren mit allen Jungs zu den Pancake Rocks und anschließend zu einem Campground südlich von Westport. Vinni ging es diesen Tag richtig schlecht, sodass er überwiegend im Van gepennt hat. Vom Wetter her zumindest der richtige Tag zum krank sein. Am nächsten Morgen befreiten wir erst alle Campervans, die bei der Matsche zum festfahren neigten, und verabschiedeten uns von Basti, Justin und Skinny die richtig Christchurch gefahren sind.

Befreiungsaktion

Ab ging es nach „Sunny Nelson“ , vorher legten wir noch einen kurzen Stopp bei den Maruia Falls ein.

Maruia Falls

Die Gegend um Nelson ist richtig schön und einer der wärmsten und sonnigsten in Neuseeland.

Ankunft in Nelson

Wir schauten uns ein bisschen um, aber entschieden uns dann für die Nacht raus zu fahren um noch etwas Sonne zu genießen. Wildcampen ist aber auch nicht so easy, da in Wohngegenden eigentlich alles privat ist. Nach einer längeren Suche blieben wir dann einfach an einer Wiese stehen.

Am Sonntag klapperten wir direkt einige Hostels in Nelson ab um dort nach Jobs zu fragen. Nicht wirklich erfolgreich aber wir bekamen den Tipp weiter nach Motueka zu fahren, da dort viel Obst angebaut wird.

Dave und Richard sind eigentlich mit einer größere Gruppe unterwegs, die wir dann auch trafen. Somit sind wir dann mit 9 Leuten nach Motueka, in der Hoffnung schnell Arbeit zu finden.

Wir trafen uns früh am nächsten Morgen und glücklicherweise hatten wir innerhalb einer Stunde alle Mann einen Job auf einer Apfelplantage J

Die ersten zwei Tage wurden wir sozusagen angelernt. Die Arbeit geht voll klar, unsere Aufgabe ist die heranwachsenden Äpfel so abzupflücken, das die Schönsten genug Platz zum Wachsen haben.

Das schöne Wetter und das tolle Klima innerhalb der Gruppe sorgen für einen gediegenen Arbeitsalltag. Mittlerweile werden wir auf Contract bezahlt, das heißt pro gepflückten Baum gibt’s Kohle. Anfangs hatten wir etwas Schiss davor, da die anderen teilweise schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Es stellte sich aber schnell heraus, dass wir an einen fairen Arbeitgeber geraten sind und somit durch Fleiß gutes Geld verdienen können.

Nach Feierabend checkten wir meist die Gegend rund um den Abel Tasman Nationalpark. Mega schön hier, wir haben echt richtig Glück mit unserer coolen Truppe einen guten Job in dieser Gegend zu bekommen.

Das erste Wochenende stand an, welches wir nutzten weiter nördlich in die Golden Bay zu fahren.

In Takaka hielten wir kurz an und dort lud uns direkt ein anderer Backpacker ein zum nahegelegenen Fluss zu kommen, um dort mit seinen Leuten einen schönen Abend am Lagerfeuer zu verbringen.

Hatte echt perfekt gepasst, da wir eh noch nicht genau wussten wo wir hin wollten.

Abend am Fluss in Takaka

Ein Haufen lockerer Leute die großen Spaß hatten am Lagerfeuer Musik zu machen, sorgten für einen unvergesslichen Abend. Dieser war natürlich auch perfekt um Vinni sein Geburtstag reinfeiern .

Am nächsten Tag machten wir einen ganz entspannten, bevor wir uns überlegten an den Strand zu fahren. Dort war es uns aber dann etwas zu windig und wir beschlossen einen wunderschönen Walk zu den Waunui Falls gehen. Wir haben es uns dann nicht nehmen lassen etwas Klippen zu springen…es war perfekt :)

Gruppenbild an den Waunui Falls

Abends fuhren wir weiter an einen anderen Spot an den Fluss, wo wir es uns dann alle in dem Van von Basti und Justin gemütlich machten, da das Wetter ausnahmsweise nicht so mitspielte.

Der Sonntag verlief auch wieder super entspannt. Nachmittags fuhren wir zu dem Split Apple Rock, wo wir einen traumhaften Strand vorfanden.

Strand am Split Apple Rock

16November
2014

Endlich Wochenende

Soo…nach langer Zeit gibt’s mal wieder ein Update. Uns wurde an der Arbeit im Recyclingcenter mitgeteilt, dass am Freitag ein Feiertag in Neuseeland ist. Aus diesem Grund checkten wir erneut im „Old Country House“ ein um ein wenig zu relaxen und Internetkrams zu erledigen. Am nächsten Tag starteten wir ein Ausflug mit Phillip, um die Gegend rund um Christchurch besser zu erkunden. Wir fuhren eine sehr schöne Strecke über die umliegenden Hügel der Stadt. Anschließend begaben wir uns auf einen Walk entlang der Küste.

Walk entlang einer Bucht

Danach machten wir uns auf Schlafplatzsuche und fanden ein ganz schickes Plätzchen unweit vom Meer. Am nächsten Tag wurde es ernst für Niko, denn er wollte sich Dreadlocks ma  chen lassen und hatte um 12 Uhr einen Termin. Nach 4 Stunden war es dann endlich vollbracht…seht selbst :-P!

Vorher:                                                          Nachher:

Vorher                                 Nachher

Gegen Abend machten wir uns, erneut mit Phillip, auf den Weg nach Rakaia um den Sonntag einen gediegenen Angeltag zu erleben. Wir suchten uns erneut einen geeigneten Platz für die Vans, kundschafteten den Fluss ein wenig aus und machten uns einen angenehmen Abend.

Angeln

Am Spot angekommen mussten wir feststellen, dass der Wind ziemlich stark war und die Fische nicht wirklich beißen wollten. Dafür wurden wir den langen Weg bis zum Auto von ein paar Kiwis in ihrem superkrassen Mobil mitgenommen.

Krasse Karre

Den restlichen Tag ließen wir uns in der Sonne brutzeln und sprühten weiter am Van.

Sonne tanken Sprühen

Am Abend fuhren wir zurück nach Christchurch. Ein schönes Wochenende ging zu Ende und wir freuten uns schon wieder riesig darauf am Montag ins Recyclingcenter zu müssen, da kein anderer Job für uns verfügbar war!

 

14November
2014

Reinfall in Dunedin und back to Christchurch

Nach zwei Wochen arbeiten auf dem Brokkoliacker schlug uns eine Internetbekanntschaft namens Jen vor, bei ihrem Stiefvater auf einer Dairy Farm zu arbeiten. Daraufhin kontaktierte uns Tony O´neill per Email. Er machte uns seine Farm mit Unterkunft und ungewöhnlich hoher Bezahlung schmackhaft. Somit beschlossen wir, das Ernten von Brokkoli zu beenden und fuhren nach Dunedin, wo wir direkt für Samstagabend auf eine Halloweenparty bei Jen eingeladen wurden.

Mit gespannten Erwartungen gingen wir auf die Party, zumal dieser Tony eigentlich auch da sein sollte. Irgendwie kam er dann doch nicht, aber der Abend war relativ witzig da wir ein paar lockere Jungs aus Dunedin kennenlernten. Später ging es dann noch in die Stadt und nachdem wir bemerkten, dass wir unsere Reisepässe vergessen hatten, schmuggelten uns die Jungs über einen Hintereingang in einen Club rein.

Am nächsten Morgen wollten wir dann zur Farm, bis uns Jen berichtete, dass durch einen Waldbrand die Straße gesperrt ist. Dem war wohl auch so, jedoch verwies uns Tony auf Dienstag da er wegen dem Brand beschäftigt ist. Bis dahin gammelten wir überwiegend in der WG von Jen rum, jedoch fühlten wir uns dort trotz dieser coolen Aussicht nicht besonders wohl.

Aussicht aufs Meer von der WG

Am Dienstag schrieb uns dieser Tony, dass wir am Mittwochnachmittag beim Melken seiner Kühe helfen sollen und es dann wohl auch richtig los gehen kann. Anschließend starteten wir ins Schwimmbad, was bei dem generellen Mistwetter in Dunedin relativ gediegen war. Abends fuhren wir etwas aus der Stadt raus um bei einem Stellplatz in Brighton direkt am Meer zu nächtigen. Dort wurden wir morgens erstmal von der Polizei geweckt, da wir bis 8 Uhr den Platz zu verlassen haben. Anschließend wollten wir eigentlich noch Tom besuchen, wo wir mit Michael schon mal eine Nacht verbracht haben. Leider war er aber nicht zuhause.

Wir wartenden dann als auf eine SMS, die uns ein Mitarbeiter der Farm mit unserem Treffpunkt schicken sollte. Wir wussten grob wo die Farm ist und fragten dort einen anderen Bauern. Dieser kannte diesen Tony O´neill nicht und plötzlich war auch sein Handy aus. Allmählich wurde uns dann klar, dass wir, warum auch immer, irgendwie verarscht worden sind mit dem Job. Ziemlich mies, da wir eigentlich in den nächsten Wochen durchgehend arbeiten wollen und dann plötzlich komplett ohne Job dastanden.

Naja es kann ja nicht immer alles perfekt laufen. Wir zogen uns noch die steilste Straße der Welt rein und kehrten Dunedin den Rücken.

Die steilste Straße der Welt Die steilste Straße der Welt Die Stelste Straße der Welt

Wir entschieden zurück nach Christchurch zu fahren und bei einer anderen Vermittlungsagentur für Arbeit anzuklopfen.

Auf der Strecke zurück nach Norden machten wir einige Zwischenstopps an der Küste zum Beispiel am Shag Point, wo insgesamt ca. 25 Robben zu sehen waren.

Zwischenstopp Shag point Robbe am Shag point Moeraki Rocks

In der Stadt trafen wir uns zuerst wieder mit Phillip in der neuen WG von seinem Kumpel Jake, bevor wir uns einfach in einer versteckten Ecke zum Pennen hinstellten.

Am nächsten Morgen stand dann ein Interview bei der neuen Jobvermittlung names AWF an. Wir hatten ziemlich Glück und bekamen direkt einen Job fürs Wochenende auf einer Pferderennstrecke angeboten.

Da die Sonne schien und wir kein Bock auf Stadt hatten, fuhren wir anschließend an einen bereits von uns bekannten Stellplatz am Selvin River. Später kamen uns noch Phillip mit seinem Kumpel Jake aus England besuchen. Wir machten uns einen gediegenen Campingabend.

Der Job am Wochenende war echt richtig cool. Unsere Aufgabe bestand darin zusammen mit einem jungen internationalen Team, bestehend aus Studenten-Kiwis und Backpackern aus Indien, China und Argentinien, eine Zeltlandschaft für das kommende Pferderennen aufzubauen.

Addington raceway work done Team- break

Das Schöne an dem Job war, dass wir absolut nicht gestresst wurden, draußen arbeiten konnten und dazu das passende Wetter hatten. Das gesamte Arbeitsklima war einfach genial! Aber damit nicht genug…völlig überraschend wurde zur Lunchtime als Vorspeise frittierte Kartoffelscheiben und als Hauptgang fett Pizza aufgetischt. Dazu gab es massig kalte Erfrischungsgetränke…mit Abstand das beste Essen seit Beginn unserer Reise im August! Am zweiten Tag wurden wir dann mit einem Buffet überrascht, welches auch nicht schlecht war. Es waren zwei sehr angenehme Arbeitstage, eine gute Erfahrung und außerdem konnten wir schonmal wieder zwei Tage reinarbeiten.

Diese Woche haben wir dann in einem Recyclingcenter gearbeitet. Es war im wahrsten Sinne des Wortes zum kotzen :D! Die Arbeit bestand eigentlich nur darin am Fließband zu stehen und Müll heraus zu sortieren.

Recyclingcenter Recyclingcenter

Da wir aber wieder das Geld von der verschenkten letzten Woche reinholen wollten, zogen wir jeden Tag 10 Stunden durch und gaben kein Geld für Unterkunfte aus. Am Dienstag machten wir es aus nach Feierabend im Slevin River gemütlich. 

chillen im Selvin River

Jetzt haben wir es geschafft und bei unserer Jobagentur nach anderer Arbeit gefragt. Wir lassen uns überraschen wie es nächste Woche weiter geht.

27Oktober
2014

Die kleinen Missgeschicke

Um in Christchurch feiern zu gehen, überlegten wir uns letzten Samstag ein Hostel aufzusuchen. Gut ausgeruht steuerten wir dann zu einem Hostel in der Innenstadt, in der Hoffnung dort einen Stellplatz für unseren Van zu bekommen. Leider teilte man uns aber mit, dass dies nicht möglich ist. Auf dem Hof des Hostels lernten wir dann Philipp kennen, einen 32-jährigen deutsch-französischen Weltenbummler. Er empfahl uns dann das Hostel indem er momentan mit seinem Van steht. Nach ein paar Erledigungen in der Stadt checkten wir dort ein. Leider vergaß Niko kurz darauf den Autoschlüssel im Van und er war eingeschlossen…FUCK…was nun…zum Glück trafen wir Philipp wieder und er hatte schon einen Plan aber kein Werkzeug. Wir versuchten Abhilfe in einem Asiakrimskramladen zu finden, aber wurden nicht fündig. Wir haben uns schon damit abgefunden den teuren Schlüsseldienst zu rufen und fragten an der Rezeption nach einer Nummer. Bei unserem Glück war der Typ früher beim Schlüsseldienst tätig :-P! Als erstes probierten wir den Van mit zwei Schraubenzieher, einem Keil und einer Gabel zu öffnen, viel fehlte nicht aber geklappt hat es auch nicht. Der Typ vom Hostel holte kurz darauf einen langen Draht und öffnete den Van innerhalb von 2 Minuten. Wir waren überglücklich und belohnten ihn mit einem Bierchen ;-)!

Schlüsselwiederbeschaffungsmaßnahme

Andererseits war es aber auch verdammt erschreckend wie easy so ein Van zu knacken ist! Naja zumindest war die Karre auf, wir hatten den Schlüssel wieder und konnten uns im Hostel niederlassen. Wir tranken ein paar Bier mit Philipp und einem Iren und beschlossen zusammen feiern zu gehen. Vorher legten wir noch eine Chillung im hosteleigenen Hotpool ein.

Hotpool Hotpool

Danach führte uns Philipp in einen richtig geilen Laden..eigentlich waren es drei verschiedene Clubs mit einem gemeinsamen Innenhof..richtig stylisches Ding und die Musik stimmte auch! Einem guten Abend stand nichts mehr im Wege und wir feierten bis in die frühen Morgenstunden. Da am Sonntag weder das Wetter noch unsere Verfassung gut waren, verbrachten wir den ganzen Tag im Hostel aufm Sofa und nutzten Strom und W-Lan. Am Abend fuhren wir dann wieder auf das Feld nahe Amberley, auf dem wir am Montag unserem Job als Brokkoli-Erntehelfer nachkamen.

Am Dienstag stand Angeln als Feierabend Beschäftigung auf dem Plan. Hierzu fuhren wir an einen Fluss in der näheren Umgebung Amberley´s. Als wir dort ankamen, standen wir vor einer kleinen Furt bevor man an den eigentlichen Fluss gelang. In unserem Leichtsinn probierten wir einfach mal unser Glück, gaben Gas und hatten kein Glück :-D! Wir standen mitten in der Furt und kamen weder nach Vorn noch nach Hinten..keine Chance! Daraufhin stellten wir uns an die Straße und hielten das erste vorbeikommende Auto an, in der Hoffnung dass uns jemand rausziehen kann. Eine Frau sagte uns wir sollten bei den nächsten zwei Häusern hinter einer Brücke probieren jemanden zu fragen. Nach 10 Minuten kamen wir an einem der Häuser an und klingelten bei einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Kiwi. Wir fuhren mit ihm zu unserem Van und er zog uns kurzerhand mit seinem Geländewagen ins Trockene.

festgefahren  festgefahren

der Retter

Zum Angeln an den Fluss ging es dann zu Fuß, aber leider ohne Erfolg.

Vinni am angeln Niko am angeln 

Da unsere Laptops und Handys Strom brauchten, fuhren wir auf einen Campground in der Nähe mit Stromversorgung. Dort verbrachten wir den Abend mit Sabine und Felix aus Deutschland.

 

27Oktober
2014

Arbeiten

Die Vermittlungsagentur meldete sich wie abgemacht anfang der Woche und teilte uns für Mittwoch zum Arbeiten ein. Leider war derzeit kein längerfristiger Job für uns frei. Wir holten unsere Sicherheitsausrüstung ab und machten es uns anschließend in der Bibliothek gemütlich. Dort schrieben wir weitere Bewerbungen, um die nächsten Wochen vollständig arbeiten zu können.

Recht schnell meldete sich dann auch eine Kartoffelfarm in Southbridge (etwas südlich von Christchurch gelegen) und bot uns ein Interview für den Job als „Packhouseworker“ am Donnerstag an. Daher passte es auch recht gut, dass wir nur ein Tag in Christchurch arbeiten konnten.

Am Mittwoch fuhren wir dann früh morgens von einem etwas entfernten Campground am Selvin River in die Stadt. Am Treffpunkt begrüßte uns dann Darren von der Firma Southbase. Ein weiterer französischer Backpacker sollte uns unterstützen. Dann ging es in ein großes Bürogebäude, indem sich dem Anschein nach, seit dem Erdbeben im Jahr 2011, nicht viel getan hat. Alle Räume waren voll durcheinander mit Bürokrempel und einigen Hinterlassenschaften von Obdachlosen und Tauben.

Arbeiten in Christchurch

Unsere Aufgabe war es, nach Ausweisung von Darren, bestimmte Schreibtische und Schränke heraus zu schleppen, zu säubern und anschließend in das Büro von Southbase zu fahren. Ein zeitweise anstrengender, langer Arbeitstag ging zu Ende, jedoch konnten wir einige neue Eindrucke sammeln und wir wurden auch gut bezahlt. Nach anschließender Dusche im Schwimmbad fuhren wir wieder zum Campground, denn am nächsten Morgen erwartete uns das Interview in der Kartoffelfarm.

Dort wurde uns recht schnell der Job zugesagt jedoch nicht im Packhouse sondern als Helfer beim Brokkoli ernten. Am nächsten Morgen ging es auch schon los.

Wir fuhren zusammen mit unserem „Vorarbeiter“ aus Malaysia, der einen relativ unentspannten Eindruck macht, ca. 1,5 Stunden zum Acker. Auf dem Weg holten wir noch einen Maori und einen Inder ab. Dort angekommen hauen die Jungs schnell den Schlepper an, der einen Anhänger mit seitlichem Förderband zieht. Jeder bekam ein Messer und dann ging es los. Der Wind pfiff ziemlich stark, wodurch es relativ staubig war. Am Ende hatten wir die Schnauze gestrichen voll, weil es selbst nach Feierabend ewig dauerte bis wir zurück am Camp waren.

Weil wir nach der Arbeit noch etwas vom Tag haben wollen, überlegten wir uns für die nächste Woche einfach selbst in die Gegend vom Acker (Amberley, nördlich von Christchurch an der Küste) zu fahren und dort zu campen.

Nach einem gammeligen Sonntag im Hostel machten wir uns dann abends auf den Weg und stellten uns einfach direkt vor dem Brokkolifeld hin, um dort zu pennen.

Stellplatz am Brokkoli- acker Stellplatz am Brokkoli - Acker Brokkoli ernten

Der folgende Arbeitstag war schon viel besser und wir machten es uns nach der Arbeit im Schwimmbad gemütlich.

Eine eigentlich recht schöne Arbeitswoche folgte. Da wir weiterhin im Van pennen, sparen wir gutes Geld und es kommt kein typischer Arbeitsalltag auf. Unsere Freizeit nutzten wir überwiegend mit Auskundschaften der Gegend und angeln.

 

 

18Oktober
2014

Rund um Christchurch

Am nächsten Morgen klärten wir noch letzte Änderungen am Video, wodurch diese Geschichte dann zeitnah beendet sein wird. Eine Jobvermittlung in Christchurch hatte uns ein Interview für Freitagmorgen angeboten. Um Etwas entspannter die weite Strecke und einen Umweg an der Küste zu fahren, verschoben wir den Termin noch kurzfristig auf Nachmittags.

Dann ging es los. Den ersten Zwischenstopp legten wir an einem historischen Goldwaschbetrieb ein. Das dortige Museum war uns dann aber zu teuer.

Die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft, sowie das schöne Wetter sorgten für eine chillige Fahrt. Fahrt nach Christchurch

Recht schnell waren wir dann auch schon wieder an der Küste, wo wir in Oamaru auf ein Lookout mit guten Chancen auf Pinguine aufmerksam wurden. Einige Touristen warteten dort auf die Tiere. Leider kamen keine an Start, sodass wir ein Stück weiter die Steilküste runter gingen. Beim Rückweg bemerkten wir plötzlich diesen Seelöwen.

Seelöwe in Oamaru

Gegen Abend gelangten wir an einen freien Stellplatz ans Meer, wo es aber nicht besonders schön war. Wir legten uns früh in den Van und guckten noch ein paar Serien bevor wir schliefen.

Am Freitagmorgen fuhren wir dann den restlichen Weg bis Christchurch, wo wir zuerst eine Dusche in einem Schwimmbad aufsuchten. Dort könnten wir zum Glück auch noch unsere Lebensläufe drucken, die wir zum Interview mitbringen sollten. Bei der Jobvermittlung angekommen füllten wir erst einen Steckbrief aus und beim anschließenden Gespräch wurden überwiegend Fragen zu unserer Person und Erfahrungen gestellt. Da 2011 ein schweres Erbeben die Stadt erschütterte, ist immer noch viel Arbeit vorhanden, um den Wiederaufbau voran zu treiben. Anfang der nächsten Woche sollten wir Bescheid bekommen wann und wo wir anfangen können zu arbeiten.

Im Anschluss besuchten wir ein großes Angelgeschäft, wo wir uns eine Jahreslizenz für das ganze Land ausstellen ließen. Nach kurzer Überlegung entschieden wir die Stadt wieder zu verlassen, da ein weiteres freies Wochenende vor der Tür stand und bestes Wetter war. Somit fuhren wir zu einem Stellplatz in Akaroa auf einer großen Halbinsel (Banks Peninsula) in der Nähe von Christchurch. Wir hatten vorher keinen Plan wie schön es dort ist :)

Akaroa

Der kleine Touristenort ist wunderschön an einer großen Bucht am Meer gelegen.

Als wir ankamen, genossen wir erst den Sonnenuntergang, machten uns etwas zu essen und chillten anschließend im Van, nachdem Vinni noch eine kurze Angelsession im Meer einlegte.

Am nächsten Morgen war auf einmal ordentlich Betrieb am Stellplatz, denn die dortige Bootsrampe nutzen viele Einheimische um einen sonnigen Samstag auf ihren Bott zu verbringen.

Wir planten unseren Tag und besuchten zuerst nach einem schnellen Einkauf die dortige Bibliothek. Im Internet checkten wir erneut den Arbeitsmarkt für Backpacker ab und schauten was es alles für Aktivitäten auf der Halbinsel gibt.

Wir wollten zuerst eine der vielen Buchten erkunden, jedoch bemerkten wir schnell, dass wir mit unserem Campervan gar nicht dort hinfahren konnten. Die Gegend ist mit verhältnismäßig hohen Bergen bestückt und einige Straßen sind nur für geländetaugliche Autos zugelassen. Nach längerem hin und her Gefahre entscheiden wir uns dann einfach das Auto stehen zu lassen und einen Gipfel zu Fuß zu besteigen. Eine recht anstrengende Wanderung folgte, jedoch wurden wir durch eine hammermäßige Aussicht belohnt.!

 

Walk bei Akaroa Walk bei Akaroa

Am Gipfel über Akaroa

Gegen Abend fuhren wir noch ein bisschen in der Gegend rum, bevor wir wieder zum Stellplatz in Akaroa gelangten. Dort hatte Vinni noch einen fetten Fisch an der Angel, jedoch verabschiedete sich dieser kurz vorm Keschern zurück ins Meer. Recht ärgerlich aber es machte Lust auf mehr und wir planten den nächsten Tag unser Abendessen selbst zu fangen.

Zuerst fuhren wir aber die sehr sehenswerte Scenic Route der Halbinsel ab und über diese konnten wir auch selbst zu einer Bay namens „Le Bons“ gelangen. Dort schauten wir uns etwas um und genossen die Sonne. Anschließend kamen wir nach Little River wo es wie der Name schon sagt einen kleinen Fluss gibt. Dort wollten wir mal eine Forelle an den Haken bekommen.

Etwas Zeit verging und keine Spur von Fischen, somit waren wir uns schnell einig weiter an den nächsten See zu fahren. Kurz vorm Rückweg hatte Vinni plötzlich einen Barsch dran. Kurzer Prozess und das Abendessen war gesichert. Am selben Spot probierte Niko dann auch nochmal sein Glück und wir bemerkten dass ein zweiter Barsch am Start ist. Beim letzten Wurf biss dieser dann auch an und jeder hatte innerhalb 10 Minuten seinen ersten Fisch in Neuseeland gefangen.

  Erster Barsch Zweiter Barsch Abendessen

Abendessen

Am folgenden See gefiel es uns nicht so besonders und daher verließen wir die Halbinsel mit der Gewissheit nicht zum letzten Mal dort gewesen zu sein.

Das nächste Ziel war ein Stellplatz an dem großen Lake „Ellesmere“ südlich von Christchurch.

Dort bereiteten wir zuerst die Fische zum Braten vor, machten es uns gemütlich und schmatzten diese später gediegen ab.

Am Montag nutzten wir unsere Zeit zum Aufräumen und verschönern vom Bulli.

Von Hinten sieht er jetzt schon mal recht anständig aus oder?

Pimp my Van Pimp my Van

Danach fuhren wir in den nächsten Ort um das nötigste einzukaufen, bevor wir beim Rakaia Hut Campground an der Küste ankamen. Nach einer Dusche packten wir unsere Sachen und gingen einen kurzen Walk zum nahe gelegenen Fluss. Der Weg hatte es jedoch in sich, das letzte Stück mussten wir uns durch das Gestrüpp mit Dornen kämpfen was mit Flip Flops als Schuhwerk relativ ungediegen war :D !

Eine Forelle schnappte mal kurz nach Nikos Blinker aber Sie blieb leider nicht hängen. Egal, wir haben auf jeden wieder einen coolen Spot zum Angeln gefunden, wo wir wahrscheinlich in den nächsten Wochen noch öfter mal hin gehen werden.

Rakaia River

 

 

14Oktober
2014

Reise durch den Süden

Michael verabschiedete sich am Freitag vorerst nach Wanaka, um dort einen Bekannten abzuholen und mit ihm in sein Haus in einen Vorort von Dunedin zu fahren. Wir sind noch bis Samstag in Arrowtown geblieben, um das Video fertig zu stellen. Samstag machten wir uns dann auch erst mal auf den Weg Richtung Dunedin in der Hoffnung bei Michaels Bekannten namens Tom unter zu kommen. Während der Fahrt sagte er uns schließlich zu und wir verbrachten den Abend in Toms Haus. Dort hat uns Louise (Toms kleiner Hund) alle auf Trapp gehalten. Geschlafen haben wir aber im Van am Straßenrand. Das schöne war allerdings, dass der Strand auf der anderen Straßenseite in 10 Metern zu erreichen war.

Gruppenbild mit Michael, Tom und Louise Louise

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir Tom nach einem Spaziergang mit Louise und fuhren zusammen mit Michael nach Dunedin, eine kleine Studentenstadt.

Dunedin Dunedin Bahnhof

Aus Mangel an freien Stellplätzen checkten wir für die Nacht von Sonntag auf Montag in einem Hostel ein. Nachdem wir ein wenig die Stadt erkundeten und eingekauft haben, verbrachten wir den Abend mit Monopoly und anderen Spielen im Hostel. Währenddessen planten wir ein wenig die folgenden Tage. Wir entschieden weiter Richtung Süden zu fahren und über die Scenic Route durch die Catlins an die Curio Bay zu gelangen. Denn in dieser Bay soll es anscheinend möglich sein mit Delphinen zu schwimmen.

Nach einem verspäteten Frühstuck im Hostel fuhren wir zuerst an eine Brutstelle von Albatrossen, welche sich auf einer Halbinsel bei Dunedin befindet. Spätestens an der Catlins Coast bereitete uns die Landschaft trotz des bescheidenen Wetters eine schöne Fahrt. Einen kleinen Zwischenstopp legten wir bei den Purakaunui Falls ein.

Auf dem Weg zu den Albatrossen Purakaunui Falls

Dann ging es nach etwas überlegen auf einen Campingplatz direkt an die Curio Bay. Dort pfiff der Wind wie verrückt, allerdings war die Aussicht mal wieder wunderbar. Abends machten wir es uns dann zu dritt in unserem Van gemütlich und spielten einige Runden Karten.

Wir hofften immer noch darauf am nächsten Tag das Glück zu haben Delphine zu sehen oder gar mit ihnen zu schwimmen, aber wir wurden enttäuscht…keine Delphine am Start. Michael ging trotzdem ins Wasser um ein paar Wellen zu reiten. Da wir aber keine Ausrüstung hatten und davon ab das Wasser derbe kalt war, schauten wir nur ein wenig zu.

Curio Bay

Nachdem sich Michael wieder warm geduscht hatte, sind wir weiter zum südlichsten Punkt der Südinsel gefahren, dem sogenannten Slope Point.

Slope Point

Nach einigen Bildern und einem Päuschen an der Brandung machten wir uns auf den Weg zu einem nah gelegenen Leuchtturm. Dort angekommen sind wir sofort auf Seelöwen Suche gegangen, hatten aber vorerst keinen Erfolg. Am Abend lernten wir noch eine Chilenin und eine Tschechin kennen, die die Nacht mit ihrem Van neben uns standen. Am nächsten Morgen machten wir uns dann nochmal auf die Suche nach Seelöwen und siehe da, wir sahen vier fette Exemplare..irgendwie sau witzig :-D.

Camp am Leuchtturm

Sealion

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Michael, denn er will Tara in Dunedin abholen und mit ihr die Südinsel bereisen. Wir fuhren erst mal weiter nach Bluff zu einem Aussichtspunkt und anschließend den langen Weg über Invercargill nach Arrowtown, denn da warteten zwei Pakete aus Deutschland auf uns. Außerdem war noch etwas am Video zu klären und zu ändern.

Auf dem Weg nach Arrowtown

Die Nacht mussten wir aber auf dem Campground des Holiday Parks verbringen, denn wir konnten leider nicht wieder in unseren Bungalow. Aber naja, auch hier wird es langsam wärmer! Bevor wir schlafen gingen, sahen wir dann noch völlig unerwartet eine faszinierende Mondfinsternis!

04Oktober
2014

Cardrona Skifield

Am Montag begann die letzte Woche der Wintersport- Saison in Neuseeland. Dementsprechend wollten wir nochmal auf die Bretter. Als letztes bedeutendes Skigebiet unserer Snowboard- Tour stand „Cardrona“ auf dem Programm.

Es ging wieder sehr früh los, wodurch wir trotz längerer Fahrt auf den Berg, relativ pünktlich an der Skibase ankamen. Wir stauten als wir den riesigen Snowpark und die zwei Halfpipes zum ersten Mal sahen. Besonders die kleine Halfpipe machte uns große Freude, da wir in den Alpen bisher nur einmal die Gelegenheit hatten.

Skibase Cardrona

Das Wetter war auch wieder super, sodass wir uns beide ein bisschen Sonnenbrand im Gesicht geholt haben :D

On the top

Die restliche Zeit verbrachten wir überwiegend im Park und etwas auf der Piste. Am Ende des Tages waren wir uns einig, dass wir dort im Laufe der Woche nochmal hin wollen. Beim Rückweg genossen wir erneut eine schöne Aussicht über die Gegend.

Aussicht um Arrowtown

 

Abends machten wir es uns, nach anfänglichen Überlegungen feiern zu gehen, in unserem Bungalow gemütlich.

Am Dienstag nahmen wir erneut Michael und die Mädels bei uns auf. Eigentlich verabschiedeten wir bereits Kendra und Tara am Flughafen, jedoch haben die zwei irgendwie vercheckt, dass sie den Flug erst für Mittwoch gebucht haben :D. Somit verbrachten wir den Nachmittag in Arrowtown mit einem kleinen Walk und Tennis spielen. Gegen Abend grillten wir gemeinsam mit unseren englischen Arbeitskollegen und deren Freunde. Zur späteren Stunde zockten wir noch ein paar Runden Karten in unserer Bude.

Grillen im Holidaypark

Nun stand für uns der letzte Tag zum Snowbaorden in Neuseeland an. Um etwas ausschlafen zu können und Geld zu sparen, entscheiden wir uns für eine Halbtageskarte. Nun waren wir mal an der Reihe einen Anhalter mit zunehmen. Tony aus Auckland hatte das Vergnügen bei uns mitzufahren.

Fahrt zu Cardrona mit Anhalter Tony

Wie zuvor hatten wir viel Fun im Park bei tollem Wetter.

Michael hielt derzeit die Stellung im Bungolow, wo wir bis Freitag zusammen gewohnt haben. Die Tage haben wir gemütlich angehen lassen. Donnerstag versuchten wir mal unser Glück beim Gold waschen, was in jedem Fall mal ein netter Versuch war. Wir hatten schon den Eindruck kleine Goldpartikel im Sand gefunden zu haben, jedoch kann man damit nicht wirklich etwas anfangen.

Goldsuche

Gegen Abend krachselten wir noch einen kleinen Berg neben Arrowtown hoch und wurden mit dieser Aussicht belohnt!

Kleiner Walk zu Berg neben Arrowtown

 

 

03Oktober
2014

Milford Sound

Michael und die Mädels teilten uns nach ihrer Ankunft mit, dass sie für Sonntag eine Busfahrt mit anschließender Schifffahrt in den Milford Sound gebucht haben. Nach kurzer Überlegung waren wir uns schnell einig, die drei zu begleiten. Als Urlauber in Neuseeland sollte man diese einzigartige Natur des Milford Sound in jedem Fall gesehen haben. Dementsprechend planten wir sowieso als nächstes dort hin zu fahren.

Nach einem ruhigen Samstagabend, ging es sehr früh los. Da auch endlich die Uhr umgestellt wurde, hatten wir noch eine Stunde weniger zum Schlafen. Im Bus waren überwiegend Urlauber in unserem Alter und uns erwartete eine ca. 4 Stündige Fahrt von Queenstown zu dem Milford Sound. Eigentlich ist es gar nicht so weit voneinander entfernt, aber es muss ein großer Umweg gefahren werden, da keine Straße durch die hohen Berge führt.

Eine erste Frühstückspause stand ca. nach der Hälfe der Strecke an, bevor wir in den Nationalpark fuhren. Dort musste man eigentlich die ganze Zeit aus dem Fenster gucken, da die tolle Landschaft nichts anderes zuließ. An besonders schönen Stellen wurden kurze Foto-Pausen eingelegt, wie zum Beispiel bei diesem Mirrow-Lake.

Mirrow Lake Fotos am Mirrow Lake

 

Wir hatten ausgesprochenes Glück mit dem Wetter. Bei dem Milford Sound regnet es ca. 300 Tage im Jahr und am Sonntag war den ganzen Tag keine Wolke am Himmel. Selbst unser Busfahrer meinte, dass er es so noch nicht erlebt habe. Nach der Hinfahrt, mit guter Stimmung im Bus, kamen wir endlich an und es ging recht zügig aufs Schiff.

Ankunft Milford Sound

Nun schipperten wir ca. 1,5 Stunden durch den Sound zum offenen Meer und wieder zurück. Auf dem Weg kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Extrem hohe und steile Berge ragten aus dem Wasser. Einige Robben am Ufer, sowie wunderschöne Wasserfälle waren der Grund für viele tolle Fotos.

Gruppenbild Schifffahrt Robben  Wasserfall Milford Sound

 

Die Rückfahrt war zwar recht anstrengend, jedoch hatten wir einen schönen Sonntag, den wir so schnell nicht vergessen werden.

 

29Sept
2014

2. Woche in Arrowtown

Den folgenden Tage ließen wir etwas ruhig angehen und nutzten die Zeit um ein paar Aufnahmen von Arrowtown für unser Video zu machen und daran weiter zu arbeiten. Wir filmten auch eine Gruppe Jugendlicher beim Frühstücken in der Logde, denn diese soll als Unterkunft in dem geplanten Outdoorprogramm unseres Chefs dienen. Anschließend beschränkten wir die Arbeit auf das mindeste und begaben uns relativ früh nach Queenstown, um dort feiern zu gehen. Da unser Chef Kontakte zu dem Holiday Park in Queenstown hat, konnten wir dort für diese Nacht umsonst in unserem Campervan pennen. Also stand einer guten Nacht nichts mehr im Wege und wir feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden! Um dem leichten Kater am nächsten Tag ein wenig entgegen zu wirken, entschieden wir uns für einen Walk in der Umgebung von Arrowtown. Unterwegs sahen wir ein paar Leute am Fluss, wie sie versuchten Gold zu finden. Wir zögerten nicht lang und informierten uns bei einem Goldsammler, ob es denn heute noch möglich ist in diesem Fluss auf Gold zu stoßen und bekamen ein „YES!“ als Antwort. Allerdings gehört wohl sehr viel Glück dazu. Trotzdem schrieben wir das Goldsuchen auf unsere to-do-Liste für die Zeit in Arrowtown.

Am Sonntag fragte uns unser Chef sehr unerwartet, ob wir nicht Lust auf ein „Alpine Skill Training“ hätten. Wir lehnten natürlich nicht ab und liehen uns die dazu benötigte Ausrüstung in einem Outdoorstore in Queenstown aus. Leider bekamen wir dann kurz vor Abfahrt am nächsten Tag gesagt, dass das Wetter nicht mitspielt und der Trip kurzfristig auf Donnerstag verlegt wird. Im selben Zug wurde uns aber noch zusätzlich ein kleiner Kletter- und Abseiltag für Mittwoch angeboten. Natürlich sagten wir auch bei diesem Trip zu ;-)! Nun hatten wir den ganzen Montag ungeplant vor uns. Bevor wir gegen Nachmittag zu einem weiteren Walk bei schönem Wetter aufgebrochen sind, besprachen wir noch mit Zach unser weiteres Vorgehen am Video. Während des Walks entschieden wir uns dafür den kommenden Tag mal wieder auf die Bretter zu kommen.

Wir fuhren erneut zum „The Remarkables“. Da es die letzten Tage geschneit hatte, waren wir uns aber absolut nicht sicher ob es eine gute Idee ist mit unserem Van (Sommerreifen) den holprigen Weg bis zur Skibase hoch zu fahren. Wir fuhren erst mal bis zum unteren Carpark und erkundigten uns nach einem Bus, allerdings sollte der Transfer auf den Berg und zurück 20 $ pro Nase kosten – zu teuer! Also probierten wir, bei jemandem per Anhalter mit zu fahren und siehe da, das zweite Auto hielt an. Ein Kiwipärchen in unserem Alter nahm uns in ihrer mega Offroadkarre mit zur Basis – eine wirklich witzige Fahrt! Als wir oben ankamen, wurde unsere gute Laune allerdings ein wenig getrübt, denn es war extrem windig! Das blöde daran war, dass durch den heftigen Wind der Lift für den Snowpark gesperrt war und es die einzige Möglichkeit war um dorthin zu kommen. Da der Liftpass allerdings auch für ein benachbartes Skifield gilt, indem wir noch nicht waren, versuchten wir jemanden zu finden, der uns wieder mit runter zu unserem Van nimmt. Nach kurzer Zeit konnte uns ein weiteres Kiwipärchen mit runternehmen und wir waren schnell im Skifield „Coronet Peak“. Dort war es zum Glück nicht mehr so windig, jedoch ließ der Snowpark stark zu wünschen übrig. Naja ein bisschen Piste fahren und die Aussicht genießen ist immer noch besser als nichts :-P!

Am nächsten Tag stand der Kletter- und Abseiltrip mit unserem Chef bevor. Bevor wir am Nachmittag losgestartet sind, haben wir uns nochmal mit Zach bezüglich des Videos kurzgeschlossen. Er war schon recht zufrieden, allerdings fehlten noch ein paar Aufnahmen zum Klettern und Abseilen. Jedoch sollte sich dieses Problem an diesem Tag lösen lassen. An der Steilwand angekommen, wurden wir zuerst ausführlich übers Klettern und Absichern eingewiesen. Dann ging es auch schon los, einer kletterte die Wand hoch, während der andere absicherte. Danach stand Abseilen auf dem Programm. Auch hier gab es zum Beginn eine Einweisung und kurz darauf ging es für jeden zweimal die 25m hohe Klippe runter! Es hat ein mortz Spaß gemacht und wir haben schon angekündigt, dass wir das unbedingt wiederholen müssen!

Der nächste Morgen fuhren wir wieder hoch zum Skifield „The Remarkables“, um das verschobene Alpine Skills Training zu absolvieren. Wie am Vortag wurden wir von Paul aus Wanaka begleitet, der dazu beauftragt war die Arbeit unseres Chefs zu bewerten, um dessen Lizenz zu verlängern. Hierbei erfuhren wir dann, dass er sogar auch als Sicherheitsexperte von „Bear Grillz“ in „Ausgesetzt in der Wildnis“ arbeitet. Wir lernten verschiedenste Dinge um einen Berg besser einschätzen zu können. Neben allgemeinen Verhaltensweisen im Backcountry und Festlegen der besten Route zum Hiken, wurde uns auch gezeigt, wie man einen Lawinenpipser benutzt und sich im Falle einer Lawine verhält. Eigentlich war ein solches Training längst überfällig für uns. Somit sind wir froh diesen Tag mitgenommen zu haben!

Der Freitag war dann als Erholungstag eingeplant, um Samstag wieder snowboarden zu gehen. Zuerst ging der Plan auch auf. Wir verabschiedeten unseren Chef, der für 4 Wochen nach Vietnam geflogen ist, und klärten diverse Dinge mit ihm. Am Nachmittag spielten wir noch eine gemütliche Runde Tennis auf dem Campingplatz, bis sich Michael aus Hatzfeld meldete, mit dem wir schon das schöne Wochenende in Boventown verbrachten. Wir wussten zwar, dass er bald mit zwei Hawaiianerinnen namens Kendra und Tara kommen wollte, jedoch standen sie dann recht plötzlich auf der Matte. Es war der Start zu einem spaßigen Abend in unserem Bungalow. Nach einigen Trinkspielchen, entschieden wir dann die drei für diese Nacht aufzunehmen.

Als der Wecker am nächsten Morgen klingelte waren wir uns beide einig, dass es keinen richtigen Sinn machen würde auf den Berg zu gehen und wir verlegten das Snowboarden kurzerhand auf Montag ;-)! Wir nutzten den Nachmittag dann, um einen Walk zur Bergstation der Gondel in Queenstown zu starten. Michael, Kendra und Tara fuhren lieber mit der Gondel, jedoch trafen wir uns oben, um noch gemeinsam ein wenig die schöne Aussicht zu genießen!

19Sept
2014

Destination Queenstown… Job als Video- Editors

Das eigentliche Ziel unseres Snowboard-Trips ist erreicht. Wir sind seit Freitag in einem Holiday Park nahe Queenstown untergebracht. Der Ort heißt Arrowtown und ist eine schöne, historische Goldgräberstadt. Um uns herum sind die vier besten Skigebiete Neuseelands oder vielleicht sogar der kompletten Südhalbkugel.

Hiliday Park Arrowtown

In Taupo wurden wir über ein Backpackerportal im Netz auf einen Job als Video-Editor aufmerksam und beworben uns sofort. Recht schnell meldete sich der Parkmanager namens Zach Johnston und nach einigen Telefonaten wurde uns der Job zugesagt. Passt natürlich perfekt, da wir sowieso nach Queenstown wollten um dort für länger unter zu kommen.

Ein bisschen nervig war, dass unser Chef scheinbar sehr beschäftigt und unzuverlässig ist, wodurch wir das erste Wochenende, ohne richtigen Plan über den Job und unseren Aufenthalt hier, auf dem Campingplatz verbrachten. Zach ist spontan nach Auckland geflogen, jedoch konnten wir durch ein Telefonat schon mal grob herausfinden, wie das hier ungefähr ablaufen soll.

Zuerst haben wir einen Stellplatz für unseren Van bekommen, wo wir die ersten drei Nächte verbrachten und meist abends in der Gemeinschaftsküche begannen Videos über die Gegend runterzuladen und passende Sequenzen heraus zu schneiden. Unsere Aufgabe ist es, ein kurzes Promovideo, über die Region Queenstown und den angebotenen Outdooraktivitäten unseres Chefs, zu produzieren. Es werden auch eigene Aufnahmen von der Unterkunft hier im Park und der Gegend miteinfließen.

Holiday Park (Küche und Lodge)

Schnell lernten wir auch Fiona und Martin aus England kennen, die schon länger hier arbeiten. Am Samstagabend machten wir es uns mit den zweien und ein paar Bier in deren Caravan gemütlich. Leider ist das Pärchen seit Montag für 10 Tage unterwegs, aber wahrscheinlich werden wir sie am Ende unseres Aufenthalts nochmal sehen.

Besonders cool an unserem Job ist, dass wir uns unsere Arbeit komplett selbst einteilen können. Somit sind wir je nach Wetter tagsüber in der Gegend unterwegs und arbeiten abends am Video.

Walk am Arrow River Untekunft in der Lodge

Am Montag konnten wir endlich persönlich mit unserem Chef reden. Dadurch sind wir in jedem Fall etwas schlauer im Bezug aufs Video geworden und haben auch endlich eine eigene Bude in der Lodge des Holiday Parks bekommen :)

Unsere Freizeit nutzten wir hier auch, um unseren Campervan auf Vordermann zu bringen. Seit längerem wollten wir den Innenraum nach unseren Vorstellungen umbauen, jedoch schoben wir dies etwas auf.

Umbau im Van Umbau im Van

Nach langem Überlegen entschieden wir uns die Zwischenwand hinter den Fahrersitzen zu entfernen und unser Bett tiefer zu legen. Als wir erst mal anfangen haben, konnten wir unsere Pläne recht schnell an einem Nachmittag in die Tat umsetzten und sind sehr froh über das Ergebnis. Als nächstes werden wir uns um das Außendesign kümmern. Genug Farbe und Ideen sind in jedem Fall schon vorhanden.

Am Mittwoch war es dann endlich wieder soweit. Nach einigem Regen im Tal konnten wir mit Neuschnee und Sonne im Skigebiet „The Remarkables“ rechnen.

Morgens wurden wir erst noch gebeten in eines der Bungalows im Holiday Park umzuziehen, da die Lodge an eine Gruppe Jugendliche verbucht wurde. Hier lässt es sich in jeden Fall gediegen aushalten :)

Butze im Bungalow

Nach dem Umzug ging es dann hoch auf den Berg zum shredden. Dort angekommen erfuhren wir zuerst, dass es den Rest der Saison ein tolles Angebot gibt, indem wir 2 Skipässe zum Preis von einem bekommen. Perfekt für uns! Der dortige Snowpark ist erste Sahne und lässt keine Wünsche offen. Durch den Neuschnee konnten wir auch ein bisschen Freeriden.

Queenstown Skigebiet nice Snowpark in Remarkables

Diese schöne Aussicht beim Rückweg rundete einen weiteren geilen Tag am Berg ab. Echt schön mal die komplette Gegend von oben zu sehen.

Aussicht über die Region Queenstown

 

 

 

14Sept
2014

Quer durch die Südinsel

Nachdem wir uns von unserer Gastfamilie verabschiedet haben, machten wir uns nach dem gemeinsamen Lunch auf den Weg nach Wellington. Dort angekommen, fuhren wir direkt auf den Campground an der Waterfront, den wir ein Tag vorher bereits gebucht haben. Es gab zwar Strom, saubere Toiletten und Duschen, aber 50 $ für eine Nacht ist schon ganz schön happig..naja wir hatten nicht wirklich eine andere Wahl, denn von hieraus konnten wir alles per Fußmarsch erreichen! Als erstes haben wir uns das Staatsmuseum von Neuseeland angeschaut, denn dies war umsonst und wir hatten auch Interesse an ein wenig Kultur.

Die eigentliche Haupttätigkeit für Wellington war relativ simple: Wir wollten nach 5 Wochen einfach mal wieder richtig feiern gehen und Gas geben :-P! Dies taten wir auch am Freitagabend und es war echt sehr geil..die Nacht wurde lang und der Morgen kurz! Da das Wetter und unser Wohlbefinden den nächsten Tag nicht so gut war, entschieden wir uns ein Schwimmbad auf zu suchen und uns einfach im Spa-Pool kochen zu lassen. Den Abend haben wir nur gechillt und sind früh schlafen gegangen, denn am nächsten Tag ging unsere Fähre auf die Südinsel. Vorher sind wir noch einmal bei Sonne den Hafen hoch und runter gelaufen. Die Überfahrt war wirklich eine Augenweide, besonders wenn man durch die Malboroh Sounds der Südinsel schippert!!

Nach 3,5 Stunden Fahrt, legte die Fähre in dem kleinen Örtchen Picton an. Von dort aus fuhren wir noch 2 Stunden mit dem Van an der Ostküste Richtung Süden bis zu einem freien Campground namens Okiwi Bay. Hier verbrachten wir nur die Nacht.

Am nächsten Morgen fuhren wir recht früh los. Denn unser Ziel war ein Campground in der Nähe des Broken River Skifields, um dort am nächsten Tag boarden gehen zu können! Gegen 5 Uhr nachmittags kamen wir dann endlich an, bereiteten alles für den nächsten Tag vor und gingen früh schlafen. Voller Euphorie fuhren wir bei bestem Wetter am nächsten Morgen über einen schlechten Feldweg hoch zum Skifield und wurden erst einmal entäuscht! Denn hier lag überhaupt kein Schnee und man konnte auch nicht wirklich was von den Liftanlagen sehen. Dort stand nur ein Häuschen indem man mit einer kleinen Gondel hochfahren konnte, allerdings war in dem Häuschen niemand anzufinden um nach den genauen Bedingungen zu fragen.

Kurzerhand entschieden wir uns um und fuhren zum Porters Skifield, welches nur eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt war. Auch hier führte uns ein holpriger Feldweg den Berg hinauf bis zur Skifield-Base. Dort angekommen, machten wir erst mal Begegnung mit einigen Bergpapageien. Die dafür bekannt sind, dass sie sich gerne an den Dichtungen vom Auto und an Dachgepäckträgern auslassen.

Auch hier lag kaum Schnee, aber wir konnten uns von unten ein Überblick über das Gebiet verschaffen und sahen das die Pisten gut präpariert waren und auch ein kleiner Park stand. Dann bemerkten wir auch, dass die Liftpässe nicht kontrolliert wurden und somit probierten wir es einfach mal ohne. Es klappte perfekt und wir hatten sehr viel Spaß beim shredden. Eine Stunde vor Ende sprach uns oben auf dem Berg ein deutscher Mitarbeiter an und fragte uns nach unseren Liftpässen. Wir sagten erst mal unabhängig voneinander, dass wir die Pässe in unseren Jacken haben, welche im Auto liegen. Wir fuhren bis kurz vor die Talstation um zu überlegen wie wir die Situation am besten meistern und stellten fest, dass unser Van bereits von einem anderen Mitarbeiter eingeparkt wurde. Naja uns blieb dann nichts anderes übrig, als die Wahrheit zu sagen! Bei unserem Glück mussten wir schließlich nur eine Halbtageskarte nachzahlen und haben somit wenigstens 30 Dollar gespart :D!

Nach einer 3 stündigen Fahrt über Feldwege durch die Pampa von Neuseeland und einer Dusche auf dem Weg, erreichten wir einen Campground am Fuße des Mt. Hutts. Denn hier wollten wir den nächsten Tag snowboarden. Am Abend bereiteten wir wieder alles vor und legten uns früh hin um fit zu sein. Am Mittwochmorgen kamen wir dann an der Skifield-Base an, kauften uns diesmal direkt einen Liftpass und starteten einen gediegenen Snowboardtag. Auch hier gab es einen schicken Park indem wir uns austoben konnten ;-)!

Um uns die Möglichkeit offen zu lassen am nächsten Tag ein weiteres Skifield mitzunehmen, fuhren wir den Abend wieder eine weite Strecke zum Ohau Skifield. Der Campground lag wieder ziemlich geil am See. Allerdings ist es bisher immer so gewesen, dass wenn wir an einem See standen, der Wind so stark am Pfeifen war, dass wir überweigend nur im Van bleiben konnten.

Da der Wind auch am nächsten Morgen nicht nachließ, entschieden wir nicht zu boarden und weiter Richtung Süden zu fahren. Wir legten eine gute Strecke zurück und übernachteten wieder an einem sehr windigen See ca. 90 km vor Queenstown.

05Sept
2014

Südliche Westküste und Wwoofen

Da wir uns in Neuseeland befinden, zog es uns nach dem Schnee wieder direkt ans Meer. Somit fuhren wir am Samstag weiter gen Süden. Ein kleiner, billiger Stellplatz an der Westküste in Koitiata nahe Wanganui sollte unser Ziel sein. Dort ging jetzt nicht besonders viel, dennoch führten wir ein paar nette Unterhaltungen mit Kiwi - Rentnern und hatten mal wieder Strom, nachdem uns einer der Rentner einen Adapter schenkte. Zudem konnten wir endlich wieder duschen. Später chillten wir noch ein bisschen am Strand und verbrachten den Abend mit Videos gucken im Van.

Am nächsten Morgen konnten wir zeitig weiter starten und fuhren an den Waikana Campsite. Dort verbrachten wir einen gemütlichen Campingsonntag bei geilem Wetter. Ein bisschen Angeln am Bach, ein kleiner Walk und ein chilliges Lagerfeuer rundeten diesen Tag ab.

Walk Waikana

 

Montag stand dann eine kleine Veränderung an. Wir hatten im Voraus einen Aufenthalt bei einer Familie in Ramati (ebenfalls an der Westküste gelegen) klargemacht, um dort die Woche über zu „wwoofen“. Das bedeutet, wir bekommen Unterkunft/ Verpflegung gestellt und im Gegenzug sollen ca. 4 Stunden am Tag gearbeitet werden. Meist hat man es mit etwas alternativ eingestellten Familien mit Haus und Hof zu tun, die jederzeit Hilfe gebrauchen können.

Mit gespannten Erwartungen kamen wir nachmittags an und schnell lernten wir unsere neue Patchwork Familie kennen. In dem Haus leben Drew und Antonie, deren 16 jähriger Sohn ( Steve) und irgendwie noch zeitweise Angi , sowie eine weitere Tochter von Drew, beide mit Freund. Ist alles ein bisschen kompliziert.

Wwoofing Familie   

Zu erwähnen ist auch noch dieses 11 Jahre alte Schwein, welches überwiegend mit Hund und Katze im Garten chillt :D

Hauschwein

Wir haben ein eigenes Zimmer bekommen, was nach zweieinhalb Wochen Campervan auch mal wieder ganz gediegen war. Die Arbeit bestand hauptsachlich aus Holz schleppen und Sträucher schneiden. Bei meist gutem Wetter hat das zu zweit auch wirklich ein bisschen Spaß gemacht, zudem wir überhaupt nicht gestresst wurden. Die Kiwis sind auch im Allgemeinen auf jeden Fall recht entspannt, was arbeiten angeht.

In der Regel haben wir von 10 bis halb 3 gearbeitet und mit allen zusammen Mittag und Abend gegessen.

 

Sehr cool war auch, dass wir zu Fuß in nur 10 min am Strand waren. Ein schöner Strand mit bestem Blick auf „Kapiti Island“ und den nördlichsten Bergen der Südinsel in weiter Ferne. Bis auf gestern haben wir uns den dortigen Sonnenuntergang nicht nehmen lassen.

Der Wwoofing-Aufenthalt bot sich auch perfekt an um die nächste Zeit zu planen, da wir seit langem mal wieder durchgehend W-Lan hatten. Neben Bewerbungen schreiben, buchten wir unser Wochenende in Wellington und auch die Fähre zur Südinsel. In der nächsten Woche werden wir Etappenweise nach Queenstown fahren. Dort erwartet uns vorrausichtlich auch eine mega coole Beschäftigung neben Snowboard fahren und feiern :)

Dazu aber mehr wenn wir angekommen sind.

02Sept
2014

Rund um Taupo

Nachdem das Wetter wieder besser wurde, kehrten wir Rotorua nach zwei Nächten den Rücken. Nun machten wir uns auf den Weg zu einem freien Campground in Whakamaru.

Es war schon echt schön dort, direkt am See gelegen, aber leider war der Wind sehr stark und arschkalt. Wir versuchten noch kurz eine Forelle herauszuholen, mussten uns aber doch wieder eingestehen, dass hier momentan Winter ist :D! Aus diesen Gründen fuhren wir am nächsten Tag direkt weiter nach Taupo.

Nach einer geilen Fahrt durch die schöne Natur von Neuseeland kamen wir am Freitag (22.8) in Taupo an. Eine wirklich schöne Stadt mit Aussicht über den Lake Taupo und die dahinter gelegenen schneebedeckten Vulkane des Tongariro Nationalparks – wo wir hoffentlich in einer Woche shreddn gehen können! An einem Aussichtspunkt lernten wir dann Steve aus Deutschland und Nan aus China kennen. Die beiden sind auch seit ein paar Tagen im Van unterwegs und fragten uns nach dem Weg zum nächsten Campground. Sie haben sich dann kurzer Hand uns angeschlossen und sind uns hinterher gefahren. Als wir unser Camp aufgebaut haben, kam noch ein Japaner mit Dreadlocks, den Steve und Nan von einem anderen Campingplatz kannten. Wir verbrachten den ersten richtig kalten Abend zu fünft.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück erstmal in die Bib um alle Akkus zuladen und uns zu organisieren. Anschließend gingen wir zu den natürlichen Hotpools, wovon uns der Japaner am Abend zuvor berichtete.

Es tat so gut sich bei Whirlpooltemperaturen mal wieder richtig aufzuwärmen. Nach einer Dusche ging es zurück zu Steve und Nan auf den Campingplatz.

In den nächsten zwei Tagen machten wir zwei längere Walk´s durch die Natur rund um Taupo.

Außerdem besichtigten wir die nahe gelegenen Huka Falls, welche wirklich enorm kräftig waren! Die Abende verbrachten wir wieder mit Steve und Nan.

Nach einer erneuten Chillung in den Hotpools, Snowboards kaufen, Bib und einer weiteren Nacht, bezahlten wir am nächsten Morgen noch unseren ersten Strafzettel wegen Falschparkens und fuhren Richtung Mt. Ruapehu (einer der Vulkane im Nationalpark). Denn dort wollen wir in den nächsten Tagen aufs Snowboard kommen!

Erstmal fuhren wir bis zum Kaimanawa Forest auf einen freien Campground, indem man Feuer machen darf. Bei den Temperaturen am Abend und in der Nacht garnicht so schlecht! Nach einer Stunde Holz zusammen zu suchen und einer Schmatzung machten wir es uns vorm Lagerfeuer bequem :-)!

Trotz dass der Platz im Kaimanawa Forest eigentlich ganz gediegen war und wir Feuer machen durften, fuhren wir nach einem kurzen Walk durch den Wald weiter um dem Berg, und somit der Whakapapa Talstation näher zu sein. Denn am folgenden Tag ging es endlich auf die Bretter die für uns die Welt bedeuten! Wir hatten ein Tag mit perfekten Wetter ausgesucht, aber leider hat es in den letzten Wochen kaum geschneit und somit gab es auch kein Powder. Naja, wir haben uns davon nicht beirren lassen und sind ausschließlich Piste und Park gefahren. Zur Mittagszeit starteten wir mit ein paar Kiwis, einer Slovenin und einer Tschechin einen Hike zum Kratersee des aktiven Vulkans auf dem wir uns befanden. Irres Gefühl wenn man mal genau drüber nachdenkt :D! Anschließend gings dann auf dem Brett wieder runter ins Skigebiet :-P.

     

Nach dem Boarden am Van angekommen, informierten uns die Leute aus dem Auto neben uns, dass wir (Vinne) unser Licht angelassen haben. Der erste Versuch war es den Van den Berg runterrollen zulassen um ihn an zu bekommen. Hierzu halfen uns 5 Leute aus dem Nachbarauto den Van auf die Strasse zu rollen…hat aber nach mehreren Versuchen nicht funktioniert :-/! Im zweiten Versuch haben die sehr hilfsbereiten Kiwis versucht uns zu überbrücken…5 Minuten später…der Van springt nicht an :-/! Zum Glück kam kurz darauf noch ein Kiwi mit einem dicken Pick-Up und der hatte ein fettes Überbrückungskabel, womit der Van 2 Sekunden später problemlos ansprang. Nochmal Glück gehabt :-P! Um die Batterie zu laden und uns die Möglichkeit offen zu lassen den nächsten Tag auf der anderen Seite des Vulkans zu boarden, fuhren wir eine gute Stunde bis Ohakune um die Nacht dort auf einem Campingplatz zu verbringen. Auf der Fahrt dort hin, haben wir nochmal für ein Panoramabild angehalten ;-).

Beim Einkaufen in Ohakune erfuhren wir dann aber, dass es am Wochenende sehr voll sein soll und noch zusätzlich ein Contest ist. Am nächsten Tag entschieden wir dann weiter zu fahren und uns das Geld für die Südinsel auf zu heben!

20August
2014

Letzte Zeit in Auckland, Kauf eines Campervans und die ersten Stopps

Die letzten zwei Tage in Auckland nutzten wir weiterhin, um die Stadt zu erkunden. Am Mittwoch sind wir durch mehrere Parks gestartet und haben uns den Campus der Uni angesehen, was uns alles recht gut gefallen hatte. Abends feierten wir ein bisschen in zwei Clubs am Hafen, wo wir ein paar deutsche Backpacker und Luke kennenlernten (ein junger Kiwi aus Auckland, mit dem wir uns viel übers Snowboarden und den neuseeländischen Lifestyle unterhalten haben). Auf jeden Fall ein gelungener Abend.

Ein Ziel in der Zeit von Auckland war es auch, einen passenden fahrbaren Untersatz zu kaufen. Übers Internet ergab sich dann glückerweise zeitnah ein cooles Angebot von ebenfalls deutschen Backpackern, die kurz vor der Abreise stehen. Da sich das Pärchen in Katikati an der Ostküste aufhielt, war dies unsere Gelegenheit aus Auckland zu verschwinden. Denn um ehrlich zu seien, hatten wir für den Anfang genug Großstädte gesehen und wollten endlich die schöne neuseeländische Natur genießen.

Daher sind wir am Freitagmittag mit dem Bus ca. 3 Stunden von Auckland nach Katikati gefahren, nachdem wir den Donnerstag überwiegend gechillt, bisschen gepackt und aufgeräumt haben.

Aufbruch in Auckland

Dort angekommen kauften wir uns nach etwas Überlegung diesen Campervan - ein Nissan Caravan.

  Campervan

Ist schon eine alte Karre, aber der Motor läuft gut und es ist genug Platz. Außerdem konnten wir ein bisschen nützliches Camping- Equipment und eine bequeme Matratze zum Pennen übernehmen.

 

In den letzten Wochen hatten wir regelmäßig Kontakt mit unserem Kumpel Michael Pitz aus Hatzfeld. Er ist schon seit April in Neuseeland und zurzeit auch mit seinem Van unterwegs. Da er in unserer Nähe war, verabredeten wir uns in Bowentown an einem kostenlosen Stellplatz direkt am Meer auf einer schönen Halbinsel.

Am nächsten Morgen konnte dann das erste fette Camping Wochenende bei tollem Wetter in Neuseeland beginnen. Nach dem Frühstück mussten wir jedoch erst einkaufen und unser Auto anmelden. Michi zeigte uns dann ein paar wunderschöne Aussichtspunkte, wo wir uns dementsprechend länger aufhielten und einige schöne Fotos schießen konnten.

  Ausblick über Bowentown

  Michi, Vinni und Niko

Die letzten Tage bis Montag haben wir dann einfach ein lockeres Campingleben mit Frühsport, Kochen und Entspannen bei super Wetter geführt. Am Sonntagnachmittag wollten wir mal unser Glück beim Angeln im Meer versuchen, nach dem uns ein Kiwi einige gute Tipps geben konnte und er uns auch ein bisschen Kram zum Angeln geschenkt hatte. Nachdem einige Zeit gar nichts passierte, sahen wir plötzlich einen Rießenaal oder irgendwas ähnliches, direkt vor uns am Steg.

Angeln im Meer

  Rießenaal

Nach mehreren Versuchen diesen an den Haken zu bekommen, hatte er sich verzogen. Aber im Ernst dieses große Vieh hätten wir eh nicht mit unserer Ausrüstung an Land bekommen, dennoch ein tolles Erlebnis. Abends machten wir uns dann noch ein gediegenes Lagerfeuer am Strand.

 

Am Montag haben wir uns vorerst wieder von Michi getrennt, denn er möchte weiter nördlich und wir werden Richtung Süden fahren, um hier etwas zu snowboarden solang noch Winter ist.

Nachdem wir die Zeit am Nachmittag genutzt haben, in der Bibliothek von Katikati Wlan zu schnorren und die Reise etwas weiter zu planen, fanden wir durch eine praktische App einen Stellplatz an einem wilden Fluss. Da es hier zurzeit noch recht früh dunkel wird, endete der Tag mit gammeln im Van und ein paar Folgen Workaholics auf Englisch.

Mit Freude standen wir am nächsten Tag auf, um uns endlich den Fluss bei Tageslicht anzuschauen. Leider fing es etwas an zu regnen, was uns aber nicht davon abhalten konnte einen schönen Spaziergang am Fluss zu machen. Auf dem Weg lernten wir noch drei andere deutsche Jugendliche aus Freiburg kennen.

Wilder Fluss

Da sich das Wetter vorerst nicht ändern soll, haben wir uns entscheiden 2 Nächte auf einem günstgen Stellplatz beim X- Base Backpacker Hostel in Rotorua zu bleiben. Hier haben wir zumindest die Möglichkeit warm zu duschen, zu waschen und zu kochen, sowie ins nahe gelegene Schwimmbad zu gehen.

Ab Donnerstag machen wir uns weiter auf den Weg Richtung Taupo, wo wir uns schon 2 schöne Stellplätze for free rausgesucht haben :)

 

13August
2014

Die ersten Tage in Neuseeland - Auckland

Am Sonntag den 10.8 um 16:45 Uhr Ortszeit landeten wir an unserem Ziel: Neuseeland! Hat sich schon echt gut angefühlt nach einer Woche Reise da endlich zu sein! Gegen 18 Uhr checkten wir dann in unserem Hotelzimmer im „Park Regis Hotel“ im Zentrum Aucklands ein, indem wir bis Freitag bleiben werden. Außer eine Flasche Wasser für die Nacht zu kaufen, haben wir den Tag nichts mehr hinbekommen :D…die Reise bis hierher hat schon echt ein bisschen geschlaucht. Es war erst mal Zeit für 13 Stunden Schlaf!

Gut ausgeschlafen kümmerten wir uns am nächsten Tag als erstes um eine Handy SIM-Karte um endlich wieder Handyinternet zu empfangen. Ist schon ein gutes Gefühl wieder mit der Welt verbunden zu sein ;)! Danach latschten wir durch die City und Parks von Auckland um uns ein wenig Übersicht zu verschaffen.

   

Im „Victoria´s Park befand sich auf einmal ein sehr geiler Skatepark vor uns, wo wir die ersten sozialen Kontakte knüpften…wir lernten Fernando kennen, ein 32-jähriger Skater aus Brasilien, der seit 9 Jahren in Auckland wohnt. Er ist Maler, hat sich aber letzte Woche die Schulter ausgekugelt und nutzt die Zeit in der er krankgeschrieben ist dazu von morgens bis abends zu skaten…witziger Typ :-D!

        

Anschließend haben wir noch Essen und Trinken für die nächsten Tage eingekauft und eine Runde über den mega gediegenen Hafen der Stadt gedreht, welcher nur 5 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt ist. Hier liegen echt richtig dicke Yachten, wir kamen nur noch schwer aus dem Staunen raus ;-)!

   

Am nächsten Tag machten wir bei der Bank of NZL einen Termin um ein Konto zu eröffnen und beantragten eine Steuernummer, die sogenannte IRD Number, bei der Post. Nachdem wir den bürokratischen Kram erledigt hatten, suchten wir einen Waschsalon auf, denn unsere Reise dauerte mittlerweile schon 8 Tage. Zurück im Hotel noch schnell eine Wäscheleine gebaut und fertig ;-).

Den Abend verbrachten wir damit sieben passende Camping Van´s zum Kauf heraus zu suchen, um zum Wochenende hin aus Auckland zu verschwinden. Mal schauen was dabei rumkommt :-P!

12August
2014

Sydney

Am Freitagmorgen sind wir nach 13 Stunden anstrengenden Flug in Sydney gelandet. Weil derzeit Winter auf der Südhalbkugel ist, mussten wir uns anfangs an die etwas frischen Temperaturen gewöhnen.

Dann sollte das Abenteuer beginnen. Um ein bisschen Geld zu sparen, wollten wir die 2 Tage bei einem Host von Couchsurfing übernachten.

Vom Flughafen machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Glücklicher Weise schenkten uns zwei Schweizer direkt die Bahn, Bus und Fähre – Tickets fürs ganze Wochenende :)

Leider hatte uns der Host nicht die Hausnummer von seiner Adresse geschickt, was ohne W-Lan ein kleines Problem darstellte. Jedoch gibt es viele nette Leute in Sydney, wodurch wir uns in der Bahn über ein anderes Handy bei Facebook einloggen durften, um nochmal nachzufragen.

Nach dem wir eine Weile samt Gepäck durch die Stadt steuerten und kurz in einem Cafe´ gechillt haben, könnten wir nun unser Host aufsuchen.

Die Bude war mega klein, aber der Typ kam vorerst recht freundlich rüber und presste uns direkt einen Orangensaft. Er ist Ende 30, kommt ursprünglich aus Bali, sieht bisschen komisch aus und hatte leider einen sehr gewöhnungsbedürftigen Eigengeruch. Nach ein bisschen Smalltalk haben wir uns aber erst mal aufs Ohr gehauen, um Schlaf nachzuholen.

Als wir aufwachten war es schon fast dunkel und der Host fragte uns direkt ob wir was dagegen hätten wenn noch ein deutscher Couchsurfer über Nacht kommt. Kein Problem für uns, denn derjenige müsste dann in der kleinen Butze auf dem Boden pennen und nicht wir.

Dann kam Bene aus Stuttgart und wir machten uns zeitnah gemeinsam auf den Weg in die Stadt. Der Host zeigte uns das Operahouse und die Harbourbridge, was uns auf jeden gut gefiel. Nachdem wir einige Stunden unterwegs waren und ein bisschen was eingekauft hatten, sind wir zurück nach Hause. Dort sagte uns der Host schon hinterrücks, dass er Bene irgendwie nicht leiden kann, was wir überhaupt nicht nachvollziehen konnten.                              

Wir tranken ein Bier und machten uns was zu essen. Irgendwann während unserer Unterhaltung zettelte der Host einen Streit mit Bene an und ist ein bisschen ausgerastet.

Das war echt scheiße und als wir anschließend unten eine rauchen waren, würde uns allmählich klar, dass wir eigentlich kein Bock mehr auf den Spacken haben. Weil dieser auch ohne uns zu fragen schon das Tagesprogramm für Samstag bestimmte.

Bene sollte dann eh direkt am nächsten Morgen abhauen. Nach einer sehr ungediegenen Nacht bei dem stinkenden Typ, haben wir morgens direkt gepackt und uns verpisst. Zuerst sind wir wieder in ein Cafe´, um W-Lan zu nutzen und dann suchten wir uns direkt ein Hostel. Dort war es echt cool, ne 3 Mann Bude passte perfekt, gut gelegen und nicht so teuer.

Nach kurzer Entspannung sind wir mit Bene zum Royal Botanic Garden. Das Wetter war nice und von dort hatte man eine tolle Sicht auf die Stadt, was diese schönen Fotos beweisen

 

     

Sydney

 

Dort hielten wir uns recht lange auf, bevor wir weitere Ecken der Stadt abcheckten. Später fuhren wir noch eine Runde mit der Fähre, was auch recht cool war und uns auf jeden einen besseren Überblick von Sydney verschaffte. Sydney Fähre

  Abends schraubten wir uns noch paar Bier in einem Pub bei Kingscross rein und machten uns dann zum Pennen ins Hostel, der Flieger nach Auckland würde nicht auf uns warten am nächsten Morgen.

06August
2014

2.Tag Dubai - Strand und Wüstensafari

Nachdem wir heut an unserem zweiten Tag in Dubai erst mal ordentlich ausgeschlafen haben, machten wir uns auf den Weg zum Strand am Burj Al Arab. Der Strand war an sich sehr geil, allerdings war es unvorstellbar heiß und auch das Wasser bot keine wirkliche Abkühlung.

Nach 90 Minuten machten wir uns wieder auf den Weg zu unserem Hotel, denn uns erwartete eine Wüstensafari. Um 16 Uhr wurden wir von unserem Fahrer abgeholt (sau cooler Typ). Mit uns im Auto war ein Paar aus Italien. Nach 30 minütiger Fahrt hielten wir an, um eine Runde mit dem Quad zu drehen, allerdings war hier ein kleiner Aufpreis zu zahlen, aber sau witzig inkl. kleinem Crash ;-)! 

Nach dem Ritt auf dem Quad ging es nun endlich in die Wüste. Es war ein extrem geiles Erlebnis, welches wir an jeden Dubaiurlauber bedenkenlos weiter empfehlen können. Es ging ca. 45 Minuten Düne hoch, Düne runter und ist besser als jede Achterbahn!

Am Ende der Tour trafen sich alle in einem Wüstencamp, wo es essen, trinken, Shishas und sogar Bier gab. In dem Camp nahmen wir auch die Möglichkeit war eine Runde auf einem Kamel zu reiten und zu Sandboarden.

Zum Schluss ließ eine Bautänzerin noch einige Kinnladen herunterfallen. Im Dunkeln ging es dann über die Autobahn zurück und wir kamen um 22 Uhr wieder an unserem Hotel an. Noch kurz was schmatzen und chillen dann wird geschlafen, denn morgen um 10 Uhr in der Früh geht unser Flieger nach Sydney.

Ein kleiner Clip folgt in den nächsten Tagen!

Hier noch der Link zum Clip.. https://vimeo.com/103391416

 

05August
2014

Abschied, Abflug und erster Stop in Dubai..

so dann fangen wir mal mit bloggen an.. Nach fetter Abschiedsparty am Teich, mussten noch letzte Vorbereitungen getroffen werden bis wir zum Abflug am Montag Abend in Frankfurt starten konnten.

Abfahrt war aber schon etwas früher, denn wir haben uns entschieden mit dem Zug ab Münchhausen zu fahren. Beim letzten Treffen mit den Kumpels an der Eder ist noch dieses nette Foto entstanden, bevor sie uns zum Bahnhof gebracht haben.     

                         Abschied an der Eder

Dann sollte es losgehen.. Am Dienstag morgen gegen 6 Uhr sind wir in Dubai gelandet, wo wir uns 2 Tage aufhalten. Zum Glück konnten wir frühzeitig unser Hotelzimmer beziehen, denn nach 6 Stunden Flug war eine gediegene Pennung bitter nötig.

Am Nachmittag sind wir bei ca 40 Grad zur rießigen Dubai Mall gefahren, wo es neben sämlichen Geschäften, Fressbuden, einer Eisfläche zum Schlittschuh laufen auch nen mega Aquaruim zu sehen gibt.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Aquarium Dubai- Mall

Anschließend stand die Besichtungung vom Burj Khalifa an. Auf dem höchsten Gebäude der Welt, hatten wir den besten Blick über Dubai.

Burj Khalifa